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Wenn Zahlen nicht reichen: Geldpsychologie in Sozialplan-Verhandlungen
Die Formel steht. Betriebszugehörigkeit mal Monatsentgelt, gestaffelt nach Alter. Wirtschaftlich vertretbar, juristisch korrekt, von vergleichbaren Sozialplanverhandlungen abgeleitet. Der Arbeitgeber hat das Angebot vorgelegt. Dann meldet sich ein Betriebsratsmitglied: Die Formel benachteilige ältere Beschäftigte mit langen Laufzeiten in der Lohngruppe. Ein anderes sagt, die Kolleginnen aus der Produktion müssten anders behandelt werden als die aus der…
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Der Unternehmenswert ist keine Zahl: Geldpsychologie in M&A-Verhandlungen
Das Gutachten liegt vor. Die Bewertung ist methodisch sauber, die Vergleichstransaktionen sind belegt, der Multiplikator ist marktüblich. Der Käufer hat ein Angebot vorgelegt, das innerhalb der gutachterlichen Bandbreite liegt. Der Gründer lehnt ab. Er spricht nicht über Bewertungsmethodik. Er sagt Sätze wie: „Das ist nicht das, was dieser Betrieb wert ist.“ Und er meint damit…
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Wenn die Küche mehr kostet als sie wert ist: Geldpsychologie in der Scheidungsmediation
Über das Haus haben sie sich geeinigt. Über die Konten, die Schulden, das Auto. Dann kommt die Einbauküche. Anschaffungswert vor acht Jahren: neuntausend Euro. Aktueller Restwert: wenig. Und trotzdem blockiert genau dieser Punkt die gesamte Vereinbarung seit drei Sitzungen. Wer Scheidungsmediationen begleitet, kennt dieses Muster. Die Küche ist nie nur eine Küche. Geld und Beziehung…
