Geldpsychologisches Coaching für selbstständige Coaches, Trainerinnen, Trainer und Berater
Sie haben Ihr Honorar kalkuliert. Sie wissen, welche Erfahrung Sie mitbringen und wie viel Arbeit hinter Ihrem Angebot steckt. Trotzdem geraten Ihre guten Vorsätze manchmal ins Wanken, sobald Sie mit einem Auftraggeber über den Preis sprechen.
Vielleicht nennt Ihr Gegenüber ein begrenztes Budget und Sie beginnen sofort, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Vielleicht mögen Sie den Auftraggeber und möchten entgegenkommen. Oder Sie übernehmen zusätzliche Leistungen, obwohl diese ursprünglich nicht vereinbart waren.
Nicht immer liegt das daran, dass Sie schlecht verhandeln. Häufig spielen persönliche Überzeugungen über Geld, der Wunsch nach guten Beziehungen und die Angst vor einer Ablehnung eine Rolle.
Im Coaching für Honorarverhandlungen unterstütze ich Sie dabei, Ihre Geldmuster zu verstehen, wirtschaftliche Interessen klarer zu vertreten und bewusste Honorarentscheidungen zu treffen.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Sie haben sich ein Honorar vorgenommen, nennen im Gespräch aber einen niedrigeren Betrag.
- Sie wissen, dass Ihr Angebot angemessen kalkuliert ist, fühlen sich bei der Preisnennung trotzdem unwohl.
- Ein Auftraggeber sagt „Das ist uns zu teuer“ und Sie beginnen sofort, Ihren Preis zu rechtfertigen.
- Sie übernehmen zusätzliche Aufgaben, weil Sie die Zusammenarbeit schätzen und keine Diskussion über Mehrkosten führen möchten.
- Sie möchten Ihre Preise bei Bestandskunden erhöhen, befürchten aber, dass die Beziehung darunter leidet.
- Sie akzeptieren Aufträge zu niedrigen Konditionen, weil Sie Erfahrungen oder Referenzen sammeln möchten – obwohl Sie eigentlich längst genug davon haben.
Solche Situationen haben nicht immer dieselbe Ursache. Mal fehlen klare wirtschaftliche Entscheidungskriterien. Mal sind es ungünstige Verhandlungsbedingungen. Und manchmal beeinflussen persönliche Geldmuster Ihre Entscheidungen stärker, als Ihnen bewusst ist.
Entscheidend ist nicht, ob Sie nachgeben. Sondern warum.
Was Geldpsychologie mit Ihrem Honorar zu tun hat
Wie wir uns mit Geld fühlen, hängt nicht allein davon ab, wie viel Geld wir besitzen oder verdienen.
Jemand kann wirtschaftlich erfolgreich sein und trotzdem unsicher werden, sobald ein hoher Tagessatz zur Sprache kommt. Eine andere Person kann mit einem geringeren Einkommen vergleichsweise entspannt über Geld verhandeln.
Unsere Erfahrungen und Überzeugungen beeinflussen, welche Honorare sich für uns angemessen anfühlen, wie wir auf Einwände reagieren und wann wir bereit sind, Kompromisse einzugehen.
Vielleicht verbinden Sie hohe Honorarforderungen mit unangemessener Gier. Vielleicht haben Sie gelernt, dass man bescheiden sein sollte. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, geschäftliche Interessen und persönliche Sympathie voneinander zu trennen.
Solche Überzeugungen sind nicht automatisch falsch. Sie können aber dann problematisch werden, wenn sie Ihre wirtschaftlichen Entscheidungen unbemerkt bestimmen.
Im geldpsychologischen Coaching geht es deshalb nicht darum, möglichst viele vermeintliche Geldblockaden aufzulösen oder jedes Honorar maximal zu erhöhen. Wir untersuchen vielmehr, welche inneren und äußeren Faktoren Ihre Entscheidungen beeinflussen und wie Sie Ihren Handlungsspielraum erweitern können.
Zwei Wege ins Coaching
1. Eine konkrete Honorarverhandlung vorbereiten
Sie möchten als Coach oder Trainerin ein neues Honorar verhandeln, Ihren Tagessatz erhöhen oder mit einem Bestandskunden über veränderte Konditionen sprechen.
Wir betrachten Ihre Ausgangslage, klären Ihre Ziele und Verhandlungsspielräume und bereiten mögliche Gesprächssituationen vor.
Dabei geht es sowohl um Ihre Argumentation als auch um die Frage, wie Sie mit Unsicherheit, Einwänden und möglicher Ablehnung umgehen möchten.
2. Ihre Geldmuster langfristig verändern
Vielleicht erleben Sie unabhängig vom jeweiligen Auftraggeber immer wieder ähnliche Situationen: Sie geben zu schnell nach, rechtfertigen Ihr Honorar ausführlich oder stellen Ihre wirtschaftlichen Interessen hinten an.
Dann arbeiten wir nicht nur an einzelnen Preisgesprächen, sondern an den dahinterliegenden Überzeugungen und Verhaltensmustern.
Ziel ist, dass Sie Ihre Honorare zunehmend auf einer wirtschaftlich fundierten Grundlage verhandeln und Ihre Entscheidungen auch dann vertreten können, wenn sich eine Situation unangenehm anfühlt.
So arbeiten wir zusammen
1. Wirtschaftliche Klarheit schaffen
Wir betrachten Ihre aktuelle Honorarsituation, Ihre wirtschaftlichen Anforderungen und Ihre Ziele. Welche Konditionen sind für Sie tragfähig? Welche Spielräume möchten Sie bewusst nutzen? Wo liegen Ihre Grenzen?
2. Geldmuster erkennen
Wir untersuchen Situationen, in denen Sie anders handeln, als Sie es ursprünglich beabsichtigt haben. Welche Gedanken, Gefühle und Erwartungen beeinflussen Ihr Verhalten? Welche Rolle spielen beispielsweise Sympathie, Konfliktvermeidung oder die Sorge vor einer Absage?
3. Handlungsmöglichkeiten entwickeln
Wir erarbeiten konkrete Optionen für Ihre Preisgespräche. Sie üben, Honorare klar zu benennen, Rückfragen zu stellen, Verhandlungsspielräume bewusst zu nutzen und Entscheidungen nicht vorschnell zu treffen.
4. Erfahrungen reflektieren
Was gelingt Ihnen bereits? In welchen Situationen fallen Sie in alte Muster zurück? Gemeinsam werten wir reale Verhandlungen aus und entwickeln Ihre Vorgehensweise weiter.
Für wen ist das Coaching geeignet?
Mein Angebot richtet sich insbesondere an selbstständige Coaches, Trainerinnen, Trainer und Berater, die ihre Honorare persönlich verhandeln und ihre Leistungen individuell anbieten.
Es ist sowohl für Menschen geeignet, die vor einer konkreten Preisverhandlung stehen, als auch für erfahrene Selbstständige, die ihre wiederkehrenden Geldmuster besser verstehen möchten.
Eine Honorarkalkulation kann dabei eine wichtige Grundlage sein. Das Coaching ersetzt jedoch keine betriebswirtschaftliche oder steuerliche Beratung.
