Was Teamentwicklung und Zahnhygiene gemeinsam haben


Ich bekomme zwei Standardanfragen für Teamcoachings:
💠 Teambuilding: Es gibt ein neues Team, viele neue Teammitglieder oder eine neue Führungskraft.
💠 Problembewältigung: Das Team hat Konflikte, ist überlastet etc. und kann seine Probleme nicht mehr allein lösen.

Teambuilding-Termine machen mir und den meisten Beteiligten Spaß. Es geht ja um nichts. Unproblematisch (Bei Interesse können Sie sich hier melden)
Im zweiten Fall wird es komplexer (Und interessant – gerne ebenfalls hier melden😊)
Im zweiten Fall habe ich die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist, mit Teams zu arbeiten, deren Führungskraft einen Fokus auf die Teamentwicklung und die Zusammenarbeit legt.

Ich versuche mich mal an einem etwas schiefen (?) Bild:

💠 Fall 1: Sie kümmern sich das Jahr über um Ihre Zahngesundheit, putzen Ihre Zähne, nutzen Zahnseide etc. Trotzdem gehen Sie mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt und im besten Fall auch zur Zahnreinigung, selbst wenn Sie keine Schmerzen haben. Die Zahnärztin gibt Hinweise und Tipps, was Sie besser machen könnt, zeigt Ihnen, wo Sie nicht ganz so gründlich geputzt haben und wenn sie doch Karies entdeckt, ist es ein kleiner Eingriff.

💠 Fall 2: Sie putzen Ihre Zähne, aber wenn es abends mal später wird, kann es schon mal ausfallen. Die Zahnseide haben Sie nach der letzten Zahnreinigung pflichtbewusst gekauft, aber nicht genutzt. Sie gehen unregelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen. Eines Tages haben Sie furchtbare Zahnschmerzen. Die Zahnärztin stellt fest, dass nicht nur der schmerzende Zahn Karies hat, sondern auch noch ein paar andere, die sich bisher nur noch nicht gemeldet haben.

❓ In welchem Fall kommen Sie mit einem oder zwei Terminen beim Zahnarzt oder beim Teamcoach davon?

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💡 4 Ideen zur kontinuierlichen Teamentwicklung💡


4 Ideen für Teamentwicklung

🔄 Regelmäßige Teamrunden🔄
Diese Idee klingt sehr offensichtlich, aber die Betonung liegt auf „regelmäßig“. Regelmäßig kann einmal im Monat oder einmal die Woche sein. „Regelmäßig“ heißt nicht, wenn wirklich alle dabei sein können. Das klappt nie.
Der Termin sollte für alle Teammitglieder inkl. der Führungskraft ein Fixstern für inhaltlichen, organisatorischen und menschlichen Austausch sein. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, wie er so gestaltet werden kann, dass er einen Mehrwert fürs Team hat und alle Lust haben, daran teilzunehmen.
Meine persönliche Präferenz: Lieber eine halbe Stunde bis Stunde pro Woche als einmal drei Stunden im Monat.

📚 Interne Workshops und Trainings📚
Nutzen Sie das Know-how innerhalb Ihres Teams, um interne Workshops und Trainings zu organisieren. Identifizieren Sie die Stärken und Fachkenntnisse Ihrer Teammitglieder und bitten Sie sie Trainings oder Workshops durchzuführen. Das können sowohl fachliche Themen sein, als auch methodische Kenntnisse. Die Expert*innen fühlen sich gesehen und haben die Möglichkeit, sich mit ihrer Expertise in neuen Formaten auszuprobieren und zu präsentieren.

💪 Mentoring und Peer-Coaching💪
Wissensaustausch und -transfer findet häufig erst dann statt, wenn es zu spät ist, z.B. wenn eine Person geht.
Schaffen Sie Raum dafür, dass das Wissen in Ihrem Team sich auf eine breite Basis verteilt. Ältere Teammitglieder können z.B. ihre Erfahrungen und Einsichten an jüngere Kollegen weitergeben (Mentoring), während Peer-Coaching dazu beiträgt, dass Teammitglieder voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

🔃 Selbstreflexion und kontinuierliche Verbesserung🔃
Schaffen Sie Gelegenheiten, dafür, dass sich das Team über seine Zusammenarbeit austauscht. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit, um über vergangene Projekte und Herausforderungen zu reflektieren, Erfolge zu feiern und gemeinsam nach Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu suchen.

☀ Wenn ich weiß, was mir wichtig ist, weiß ich, was ich nicht mache – Wie Werte beim Priorisieren helfen ☀

Es gibt mindestens zwei gute Gründe, im Bereich Energieversorgung und Klimaschutz zu arbeiten:

➕ Die Arbeit hat einen größeren Sinn und man das Gefühl, einen Beitrag zu leisten.
➕ Es wird nicht langweilig.

🥇 Die Kehrseite der Medaille:
Die zahlreichen Aufgaben und ständig neuen Anforderungen des Gesetzgebers überrollen die Branche.
Vielleicht kennen Sie das Gefühl, sehr viel und motiviert zu arbeiten, aber keinen Unterschied zu machen. Die To-Do-Liste wird einfach nicht kürzer.

❗ Die Lösung:
Priorisieren! Ist doch ganz einfach, oder?

❗ ❗ Neuer Versuch:
Priorisieren über Werte.
Wenn ich weiß, was mir wichtig ist, weiß ich, was ich nicht, weniger oder weniger perfekt mache.

Ja, es gibt klare Anforderungen z.B. vom Gesetzgeber, die erfüllt werden müssen. Diese haben wahrscheinlich Priorität 1.
Aber was ist mit den anderen 1.000 Themen, die Sie auch mal umsetzen wollen, wenn Zeit, Geld und Personal da sind?

Hier hilft ein Blick auf die eigenen Werte. Was ist mir wichtig? Was trägt zu meiner Arbeitszufriedenheit bei? Welche Aufgabe hilft mir, mich wirksam zu fühlen?

Wenn Sie mit Ihrem Team gemeinsam Werte erarbeiten möchten, unterstütze ich Sie gerne dabei. Hier geht es zu meinem Angebot zur Wertearbeit im Team.